Dr. Martin Scharf Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie, 1060 Wien

Gastroskopie / Endoskopie Wien 1060 - Dr. Scharf
Sanfte Gastroskopie und Koloskopie

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Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler ?

Viele Erkrankungen werden durch falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht begünstigt bzw. verursacht: Diabetes mellitus II, Refluxerkrankung, erhöhter Blutdruck, Fettleber, Herzinfarkt, Reizdarm.…
Neben der ärztlichen Diagnostik und Therapie kommt der individuellen Ernährungsberatung die zentrale Bedeutung in der Behandlung dieser Volkskrankheiten zu.
Termine für die Diätberatung können Sie gerne direkt bei unseren Diätologinnen Frau Karin Oberreiter, BSc (Tel.: 0681 20362592) und Frau Martina Backhausen (www.schmackofit.at) bzw. über unser Sekretariat (01/5854000) nur für Frau Karin Oberreiter, BSc vereinbaren.
Dr. Martin Scharf

 

Ernährung/Diät bei Reflux

Gastroösophagealer Reflux ist zum Teil physiologisch, kann jedoch auch pathologisch vermehrt auftreten. Hierbei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Begünstigt wird ein gastroösophagelaler Reflux durch Übergewicht, Hiatushernie, Erschlaffung des unteren Schließmuskels der Speiseröhre außerhalb des Schluckaktes, verzögerte Magenentleerung, und vermehrte Magensäureproduktion.
Übergewicht und eine verzögerte Magenentleerung kann man durch Ernährungstherapie beeinflussen. Ebenso gibt es Lebensmittel, die die Magensäureproduktion fördern und den unteren Schließmuskel der Speiseröhre erschlaffen lassen. Andere Lebensmittel wiederrum fördern die Kontraktion dieses Muskels und verhindern somit ein Zurückfließen des Speisebreis oder der Magensäure in die Speiseröhre. Durch die gezielte Lebensmittelauswahl können die Beschwerden eines gastroösophagealen Refluxes gelindert werden (Kasper et al, 2014).

Adipositas

Das Wort „Diät“ wird oft negativ interpretiert. Häufig verbindet man damit sehr viele Einschränkungen beim Essen und das Fehlen von Genuss.
Gerade was das Thema Gewichtsreduktion betrifft, gibt es zahlreiche Diäten und Ernährungsempfehlungen, die im Internet kursieren. Viele davon werden ohne wissenschaftlichen Hintergrund empfohlen.
Ich als Diätologin arbeite nach den aktuellen Empfehlungen der Wissenschaft. Hierbei bedeutet eine Diät nicht gleich Verzicht. Durch individuelle Ernährungsempfehlungen können Sie Gewicht langfristig reduzieren. Gewichtsreduktion SOLL langsam passieren und es können Erfolge nur dann erzielt werden, wenn man seine Ernährungsgewohnheiten Schritt für Schritt verändert. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die einen großen Effekt mit sich bringen. Ich möchte Sie gerne beim genussvollen Abnehmen begleiten.

Fettleber (ASH/NASH)

Häufige Ursachen für eine Fettleber sind chronischer Alkoholkonsum, metabolischer Erkrankungen wie DM Typ 2 und eine hyperkalorischer Ernährung (Kasper et al, 2014). Durch eine Lebensstilmodifikation, vor allem im Ernährungsbereich ist es möglich, eine Fettleber zu reduzieren.

Reizdarm – FODMAP

Unspezifische Symptome wie häufige Blähungen, Durchfälle oder auch Verstopfung können auf ein Reizdarmsyndrom hinweisen. Es muss durch einen Arzt nach den ROM III Kriterien (2006) diagnostiziert werden. Weiters müssen jegliche Unverträglichkeiten und Intoleranzen oder sonstige gastrointestinale Erkrankungen ausgeschlossen werden, bevor man von einem Reizdarmsyndrom spricht.
Für das Reizdarmsyndrom gibt es eine wissenschaftlich fundierte Diät, die sogenannte FODMAP-arme Diät. Diese wird in 3 Stadien unter diätologischer Begleitung durchgeführt.

Intoleranzen

Nach einem positiven H2-Atemtest stehen viele Menschen vor einigen Fragen, die oft unbeantwortet bleiben. Darf ich jetzt kein Obst mehr essen? Soll ich nur noch laktosefreie Milch trinken?
Diese und weitere Fragen, werden in einem professionellen Beratungsgespräch mit mir als Diätologin geklärt. Weil es ist durchaus möglich, mit einer Fructosemalabsorption Obst zu essen oder mit einer Laktoseintoleranz Milch zu trinken. Hierbei spielt die Sorte, die Zubereitung und die Menge eine wichtige Rolle.

Hypertonie

Auch Hypertonie kann durch Lebensstilmodifikation positiv beeinflusst werden. Eine Senkung des systolischen Blutdrucks von bis zu 22 mmHg/kg Gewichtsverlust ist möglich. Durch Ernährungsumstellung kann ebenso eine Reduktion des systolischen Blutdrucks von bis zu 14 mmHg erreicht werden (Chobanian et al, 2003). Ich als Fachkraft im Ernährungsbereich möchte mit Ihnen gemeinsam, durch gezielte Lebensmittelauswahl, ihr Risiko für die Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen senken.

Karin Oberreiter, BSc Diätologin

Ihr Alltag bestimmt die Ernährung und nicht die Ernährung ihren Alltag.

Schwerpunkte: Stoffwechselerkrankungen (Hypercholesterinämie, Hypertonie), Refluxerkrankungen, Reizdarmsyndrom, Sporternährung, Adipositas